Jubiläum 50 Jahre Weihnachtsmarken

Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland und Finanzminister Olaf Scholz
© Henning Schacht – www.berlinpressphoto.de

In Ergänzung zu den Wohlfahrtsmarken und zur weiteren Unterstützung der Wohlfahrtsverbände wurde im Jahr 1969 die Weihnachtsmarke eingeführt. Angedacht war eine weitergehende Unterstützung der Wohlfahrtsverbände, wobei man sich durch den Einsatz zur Frankatur der Weihnachtspost einen besonderen Effekt erhoffte. Diese Rechnung ging auf: Bis heute ist die Weihnachtsmarke diejenige unter allen Zuschlagsmarken, die die größte Nachfrage beim Postkunden erfährt und nicht nur im Sammelalbum landet, sondern auch verklebt wird.

Portowertänderung 2019

Die Post erhöht – nach langer Ungewissheit – die Portowerte für Postkarte, Standard-, Kompakt-, Groß- und Maxibrief. Die Zuschlagswerte erhöhen sich teilweise im Jahr 2020. Eine Ausnahme ist die Weihnachtsmarke, welche bereits mit dem neuen Porto- und Zuschlagswert am 10. Oktober 2019 erscheint.
Die Wohlfahrtsmarken werden nicht neu aufgelegt und Briefe müssen mit Ergänzungsmarken bis Anfang Februar 2020 verschickt werden.

Die neuen Werte sollen bis 31.12.2021 Gültigkeit haben.

Nun zu den neuen Portowerten ab 01. Juli 2019...

70 Jahre Wohlfahrtsmarken: Geburtstagsfeier in Schloss Bellevue

Fotos: Jule Roehr

Anlässlich der Präsentation der Wohlfahrtsmarken 2019 gratulierten Bundespräsident Steinmeier und Bundesfinanzminister Scholz zum Geburtstag und dankten den Wohlfahrtsverbänden für deren Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft. Besonders hervorzuheben sei das Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen. Und beide sind gespannt, welche Motive nach dem „Tapferen Schneiderlein“ die Wohlfahrtsmarken in den kommenden Jahren zeigen und dem Sozialwerk hoffentlich märchenhafte Erlöse einbringen werden.